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  • RELIGIÖSE VIELFALT AN SCHULEN

    3. Diversity-Tag

3. Diversity-Tag 2015

Am Donnerstag, 12. November 2015, 18 Uhr

im Forum / Neubau /  Hauptcampus, Universitätsplatz 1 / 31141 Hildesheim

Programm

18.00 Uhr

Musikalische Einlassung

Podiumsdiskussion
RELIGION UND SCHULE: KONTROVERSEN – STANDPUNKTE – PERSPEKTIVEN

Oberlandeskirchenrätin Dr. Kerstin Gäfgen-Track, Landeskirchenamt der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
Annett Abdel-Rahman, Universität Osnabrück
Prof. Dr. Martin Schreiner, Stiftung Universität Hildesheim
Dr. Riem Spielhaus, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen Centre for Islam & Law in Europe (EZIRE)
Prof. Dr. Wolfram Weiße, Universität Hamburg, Akademie der Weltregionen

Moderation

Prof. Dr. Viola B. Georgi, Zentrum für Bildungsintegration, Stiftung Universität Hildesheim
Dr. Peter Schreiner, Comenius-Institut, Münster, Coordinating Group for Religion in Education in Europe

19.30 Uhr   

“Babel”

Interkulturelles Musikprojekt für Chor und Instrumentalensemble
Maximilian Guth & Ehsan Ebrahimi, Komposition & Aufführung

19.50 Uhr          

Empfang und Get-Together

Die Rolle von Religion an öffentlichen Schulen gewinnt in der deutschen Migrationsgesellschaft an Bedeutung und ist daher ein kontroverses Thema, wie etwa die Debatten um die Einführung des islamischen Religionsunterrichts und des Faches Ethik gezeigt haben. Unumstritten ist aber weithin, dass Religion und Ethik in die Schule gehören, weil die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Glaubensvorstellungen und Wertorientierungen für eine plurale Gesellschaft unverzichtbar ist. Kinder und Jugendliche sollten die Möglichkeit haben, die Vielfalt religiöser Traditionen, Prägungen und Praktiken der Gesellschaft, in der sie leben, kennenzulernen und verstehen zu können. Die gegenwärtige religiöse Pluralität in unseren Klassenzimmern unterstreicht das Faktum der Einwanderungsgesellschaft und verlangt von Bildungspolitik, Lehrerbildung, Schule und den Lehrenden, dass sie konzeptuelle Antworten auf die Frage entwickeln, wie man dieser Vielfalt gerecht werden kann. Dabei wird auch die grundsätzliche Frage aufgeworfen, ob das bisherige konfessionell orientierte Modell religiösen Lernens angesichts der zunehmenden Diversifizierung religiöser Gruppen und Glaubensgemeinschaften noch zeitgemäß ist. Könnten Ethikunterricht, Religionskunde oder ein integrativer Religionsunterricht, der Schülerinnen und Schüler aller Glaubensrichtungen einbezieht, eine inklusive Alternative sein? Welche Formen des Lernens über Religion erscheinen mit Blick auf die Einwanderungsgesellschaft richtungsweisend?

Organisation und Durchführung: Zentrum für Bildungsintegration – Diversity & Demokratie in Migrationsgesellschaften

In Kooperation mit: