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Projekte zur Bildungsteilhabe von Geflüchteten an der Universität Hildesheim

Initiativen, Programme und Angebote zur Bildungsteilhabe von Flüchtlingen

Die Stiftung Universität Hildesheim sieht es als einer ihrer wichtigsten Aufgaben, der Bildungsteilhabe von geflüchteten Menschen beizutragen. Auf dieser Seite können Sie sich über all unsere Projekte informieren, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Die Projekte sind interdisziplinär und breit gefächert – umfassen Forschung, Transfer in die Praxis, Evaluationen und Begleitung von Praxisprojekten. Das Zentrum für Bildungsintegration bündelt alle relevanten Aktivitäten und schafft Synergien zwischen den einzelnen Angeboten und Akteur_innen.

Flüchtlinge in der Schule – Lehrpraktikum im GHR 300

  • Projektbeschreibung
    Sofortmaßnahme

    Verstärkter Einbezug der Themenschwerpunkte Deutscherwerb, Mehrsprachigkeit und Zweitschrifterwerb/Alphabetisierung in die Praktikumsbegleitung:

    • Zwei universitätsweite Beratungssprechtage für Studierende im Praktikum GHR 300 zum Thema Deutsch als Zweitsprache im Sommersemester 2015 (Institut für deut-sche Sprache und Literatur, Zentrum für Bildungsintegration, Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung)
    • Lehrveranstaltung zur Reflexion des Praktikums im Sommersemester 2015 mit Schwerpunkt auf denThemen Deutscherwerb, Mehrsprachigkeit und Zweitschrifterwerb/Alphabetisierung

     

    Nachhaltige Maßnahmen

    Für den nächsten Praktikumsdurchgang GHR 300 ist vorgesehen, eine Praktikumsgruppe mit Fach Deutsch gezielt auf die Themenschwerpunkte Deutscher-werb, Mehrsprachigkeit und Zweitschrifterwerb/Alphabetisierung vorzubereiten. Diese Gruppe sollen bevorzugt in niedersächsischen Sprachlernklassen eingesetzt werden, um die Lehrkräfte und Lerner dort zu unterstützen.

  • Ansprechpersonen

    Dr. Ingrid Hintz (Fon: 05121 883 30116, Mail: hintz@uni-hildesheim.de)

    Prof. Dr. Elke Montanari (Fon: 05121 883 30108, Mail: montanar@uni-hildesheim.de)

  • Projektbeschreibung

    Studienbegleitend zum M.Ed. wird der M.A. DaZ/DaF angeboten.

    • Regelstudienzeit: 4 Semester
    • Studienbeginn:  jeweils zum Wintersemester
    • Bewerbung für das 1. Semester: Die Bewerbungsfrist endet am 15. Juli des Jahres (Wintersemester).
      Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt, d. h., Sie müssen sich um einen Studienplatz bewerben. Die Bewerbung erfolgt über das Online-Bewerbungsportal. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Bewerbung & Zulassung unter folgendem Link: Bewerbung & Zulassung
    • Bewerbung für ein höheres Semester: Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte unter folgendem Link an die Mitarbeiter_innen des Immatrikulationsamtes: Immatrikulationsamt
  • Ansprechpersonen

    Ana María Iglesias Delgado (Fon: 05121 883 30726, Mail: iglesias@uni-hildesheim.de)

    Prof. Dr. Elke Montanari (Fon: 05121 883 30108, Mail: montanar@uni-hildesheim.de)

  • Link

Alphabetisierung

  • Projektbeschreibung

    Im M.A. DaZ/DaF wird im Sommersemester 2015 ein Kurskonzept zur Alphabetisierung erprobt. Es ist beim BAMF beantragt, dass bei erfolgreicher Absolvierung die Berechtigung zum Unterrichten in Alphabetisierungskursen des BAMF erreicht wird.

  • Ansprechpersonen

    Dr. Kathrin Schweiger (Fon: 05121 883 30730, Mail: schwe001@unihildesheim.de)

    Prof. Dr. Elke Montanari (Fon: 05121 883 30108, Mail: montanar@unihildesheim.de)

Lehrveranstaltungen

  • Spring School: Das Deutsche Sprachdiplom

    In der Spring School haben Studierende im April 2015 mit Lernern aus Syrien, Afghanistan und anderen Ländern gearbeitet und sie auf die Prüfung für das Deutsche Sprachdiplom mit vorbereitet (Institut für deutsche Sprache und Literatur, Zentrum für Bildungsintegration, NLQ, Walter-Gropius-Schule).

    Ansprechperson: Prof. Dr. Elke Montanari (Fon: 05121 883 30108, Mail: montanar@unihildesheim.de)

  • Bildungsarbeit mit Refugees in der Region

    Mehrere internationale Übereinkommen, die von Deutschland ratifiziert wurden, gewähren ein Menschenrecht auf Bildung, etwa die UN-Kinderrechtskonvention. Doch Rechtsanspruch und -wirklichkeit klaffen in der Migrationsgesellschaft häufig auseinander; Benachteiligungen im Bildungs- und Erziehungswesen und Barrieren beim Zugang zu Einrichtungen und Institutionen sind insbesondere für Kinder und Jugendliche mit Fluchtgeschichte immer noch Alltag in Deutschland. Das Seminar thematisiert das Menschenrecht auf Bildung von Flüchtlingskindern, untersucht Handlungsmöglichkeiten sowie Defizite auf dem Weg zur Herstellung von Chancengleichheit und einer ‚Willkommenskultur‘ im Bildungs- und Erziehungswesen. Ein wichtiger Bestandteil des Seminars wird das Besuchen von diversen Flüchtlingseinrichtungen und –(selbst-)organisationen und das Erarbeiten von Konzepten zur (nachhaltigen) Bildungsarbeit mit den Refugees in der Region sein.

    Ansprechperson: Filiz Keküllüoğlu (Fon: 05121 883 10120, Mail: kekuellu@uni-hildesheim.de)

    Link: https://lsf.uni-hildesheim.de/qisserver/rds?state=verpublish&status=init&vmfile=no&publishid=52048&moduleCall=webInfo&publishConfFile=webInfo&publishSubDir=veranstaltung

  • Zweitschrifterwerb

    Bei dem Erwerb einer Fremdsprache, mehrsprachiger Erziehung und dem Umgang mit SuS, für die die Schulsprache eine Zweitsprache ist, stellt sich die Frage, in welcher Weise eine weitere Schrift angeeignet werden kann.

    Ansprechperson: Prof. Dr. Elke Montanari (Fon: 05121 883 30108, Mail: montanar@unihildesheim.de)

    Link: https://lsf.uni-hildesheim.de/qisserver/rds?state=verpublish&status=init&vmfile=no&publishid=51306&moduleCall=webInfo&publishConfFile=webInfo&publishSubDir=veranstaltung

  • Migrationspolitik der Europäischen Union

    Ansprechperson: Prof. Dr. Hannes Schammann (Fon: 05121 883 10712, Mail: hannes.schammann@uni-hildesheim.de)

  • PEGIDA auf der Spur (Politische Kultur)

    Ansprechperson: Prof. Dr. Hannes Schammann (Fon: 05121 883 10712, Mail: hannes.schammann@uni-hildesheim.de)

  • Seminar: Willkommenskultur. Diversity Management als kulturpolitische Herausforderung (SoSe 2015)

     “Wir brauchen im Grunde genommen auch keine Willkommenskultur”, sagt die Staatsministerin für Integration im Bundeskanzleramt, Aydan Özoguz. “Wir brauchen vielmehr eine Kultur der Teilhabe, und die können wir in Deutschland noch verbessern.” (Die Welt vom 18.3.2014) Wie steht es um das Diversity-Management in der Zuwanderungsgesellschaft, wie setzen Kommunen die UNESCO-Konvention zur kulturellen Vielfalt um, wie gelingt die allseits propagierte interkulturelle Öffnung in der Kulturlandschaft? Das Seminar will zwischen Anspruch und Wirklichkeit von Kulturpolitik versuchen, Bausteine für eine Willkommenskultur zusammenzutragen.

    Ansprechperson: Prof. Dr. Wolfgang Schneider (Fon: +49 5121 883-20101, E-Mail: schneider@uni-hildesheim.de)

    Link: https://lsf.uni-hildesheim.de/qisserver/rds?state=verpublish&status=init&vmfile=no&publishid=51174&moduleCall=webInfo&publishConfFile=webInfo&publishSubDir=veranstaltung

Internationale Summer School
„Bildungsintegration und Mehrsprachigkeit“

  • Projektbeschreibung

    Das Zentrum für Bildungsintegration befindet sich derzeit in der Planung und Vorbereitung einer internationalen Summer School „Bildungsintegration und Mehrsprachigkeit“.

    An fünf Tagen soll der Fokus auf wissenschaftlichen Vorträgen und intensiven Diskursen zwischen Referent_innen, Promovenden und Wissenschaftler_innen liegen. In den ersten drei Workshoptagen stellen die eingeladenen Referent_innen ihre aktuellen Forschungen vor und laden die Teilnehmenden zu regen Auseinandersetzungen mit der Thematik ein. Zwei Referent_innen der Stiftung Universität Hildesheim gestalten den vierten Tag. Am fünften Tag präsentieren die Teilnehmenden ihre Projekte und erhalten dazu Feedback.

  • Ansprechpersonen

    Prof. Dr. Elke Montanari (Fon: 05121 883 30108, Mail: montanar@uni-hildesheim.de)

  • Projektbeschreibung

    Seit dem Wintersemester 2015/2016 bietet die Universität Hildesheim in der Erstaufnahmestelle Hildesheim Deutschkurse für neu eingereiste Flüchtlinge an. Diese werden von Lehramtsstudierenden im Rahmen des Sozialpraktikums durchgeführt. Neben dem Deutschunterricht findet auch ein erweitertes Angebot zur Freizeitgestaltung und Sozialraumorientierung statt, darüber hinaus werden die Kinder der Kursteilnehmer_innen im Rahmen des Kurses betreut und auf den Schulbesuch vorbereitet.

    Mit dem Projekt erhalten neu eingereiste Flüchtlinge ein niederschwelliges Angebot zur Orientierung, Unterstützung und zum Spracherwerb. Gleichzeitig sollen Studierende für die Sprachförderung von Flüchtlingen qualifiziert werden und in der Vorbereitungsphase die relevanten rechtlichen, sozialpädagogischen und psychologischen Kenntnisse erhalten.

    Angebote für Studierende – Hier könnt Ihr mitmachen
    Mitarbeit in der Erstaufnahmestelle

    Im Rahmen des Sozialpraktikums (120 Stunden) werden durch das Projekt jeweils 10-wöchige Gruppen von Studierenden organisiert, die im Sprachunterricht und in der Freizeitgestaltung in der Erstaufnahmestelle mitarbeiten. Die Studierenden sind an zwei Unterrichtsnachmittagen pro Woche vor Ort. Zu Beginn der jeweiligen Gruppe wird ein zweitägiges Einführungsseminar durchgeführt.

    Anmeldung: Das Anmeldeformular unter folgendem Link ausfüllen und unterschrieben an uns schicken: Anmeldeformular

  • Ansprechpersonen

    Annette Lützel (Fon: 05121 883 90018, Mail: sprachlernprojektuni-hildesheim.de

  • Link

PANGEA

One world one future: Flüchtlings(theater)projekt
  • Projektbeschreibung

    Ehrenamtliches Projekt mit Studierenden für Flüchtlinge zur Gestaltung einer Willkommenskultur in Hildesheim u.a.

    • Deutschkurse
    • Hausaufgabenbetreuung
    • gemeinsame Theaterkurse
    • Sport- und Spielangebote
    • Begleitung zu Terminen
    • erste Orientierungshilfen
  • Ansprechpersonen

     Dr. Wiebke von Bernstorff (Fon: 05121 883 30120, Mail: bernstor@uni-hildesheim.de)

LernKU(H)LT

  • Projektbeschreibung

    Das Projekt LernKU(H)LT betreut bereits Schülerinnen und Schüler aus Syrien, die im Zeitraum 2014 ca. 13 % der geförderten Kinder ausmachen.

  • Ansprechpersonen

    Dr. Yvonne Rechter (Fon: 05121 883 10180, Mail: yvonne.rechter@uni-hildesheim.de)

  • Projektbeschreibung
    • Ausweitung des Projekts „Fußball und Nachhilfe“ auf Sprachlernklassen
    • Fortbildung der Studierenden in Bezug auf Sprachförderung (in Kooperation mit dem Bereich DaZ/DaF), um eine Verbindung zwischen gemeinsamem Sporttreiben und sprachlicher Förderung zu erreichen
    • Teilnahme explizit nicht nur der Kinder in Sprachlernklassen (Ziel: Annäherung zwischen den Flüchtlingskindern und den anderen Kindern)
    • Wissenschaftliche Begleitung (Ziel: Überführung in ein Konzept, das an andere Standorte übertragen werden kann)
  • Ansprechpersonen

    Prof. Dr. Vera Volkmann, Fon: 05121 883 11904, Mail: vera.volkmann@unihildesheim.de)

Sportive Ferienbetreuungswoche

  • Projektbeschreibung
    • Angebot einer qualitativ hochwertigen, im Vergleich zu anderen Anbietern jedoch preiswerten Betreuung in den Sommerferien (schwerpunktmäßig gerichtet an Kinder aus finanziell schwachen Elternhäusern)
    • Kostenfreie Teilnahme für Flüchtlingskinder ermöglicht durch die Übernahme von Patenschaften
    • Ziele und Inhalte siehe Projekt FuNah
  • Ansprechpersonen

    Prof. Dr. Vera Volkmann, Fon: 05121 883 11904, Mail: vera.volkmann@unihildesheim.de)

Niedersächsisches Kulturministerium Kommissionsarbeit

  • Projektbeschreibung
    • Mitarbeit in der Kommission des MK zur Entwicklung eines Curriculums für Seiteneinsteiger (Leitung: Frau Hannelore Müller, NLQ)
    • Mitarbeit im Arbeitskreis Sprachförderung Mitarbeit in der Kommission des MK zur Entwicklung eines Curriculums für Seiteneinsteiger (Leitung: Frau Hannelore Müller, NLQ)
    • Mitarbeit im Arbeitskreis Sprachförderung
  • Ansprechpersonen

    Prof. Dr. Elke Montanari (Fon: 05121 883 30108, Mail: montanar@unihildesheim.de)

Öffnung der Universität Hildesheim für Studierende mit Fluchterfahrung

  • Projektbeschreibung
    • Seit dem Sommersemester 2015 können Asylsuchende mit akademischem Hintergrund den Universitätsalltag in einem Schnupperstudium kennen lernen. Auch ein Gasthörerstatus ist möglich. Die Initiative wird von zahlreichen Partnern in und außerhalb der Universität getragen: Neben dem Zentrum für Bildungsintegration sind das Institut für deutsche Sprache und Literatur, das Institut für Sozialwissenschaften, die Zentrale Studienberatung, das International Office, die Universitätsbibliothek, der Asyl e.V. sowie die HAWK an dem Projekt beteiligt. Interessierte können sich an das International Office und die Anker-Peers wenden (studentische Studienberatung).
    • Aufruf des International Office an die Studierenden der Universität Hildesheim zur Beteiligung an Sprachtandems mit Flüchtlingen
    • Konzeptentwicklung für einen begleitenden Intensiv-Sprachkurs Campus Migrans (in Kooperation mit dem Zentrum für Bildungsintegration und Asyl e.V.)
  • Ansprechpersonen

    Steffi Albrecht (Fon: 05121 883 92010, Mail: steffi.albrecht@unihildesheim.de)

    Prof. Dr. Hannes Schammann (Fon: 05121 883 10712, Mail: hannes.schammann@uni-hildesheim.de)

Kooperation mit der VHS

  • Projektbeschreibung

    Erstellung und Aushang von Plakaten zum Angebot von Praktika durch die VHS. Die Praktika können für den M.A. DaZ/DaF im Rahmen der Studienordnung nach Entscheidung durch den Prüfungsausschuss anerkannt werden.

  • Ansprechpersonen

    Susanne Reinert, VHS, Fon: 05121 9361 101, Mail: Reinert@vhs-hildesheim.de

  • Projektbeschreibung

    An vielen deutschen Hochschulen laufen derzeit Aktivitäten zur Öffnung der Hochschule für studieninteressierte mit Fluchterfahrung. Je nach Hochschulstandort existiert ein Angebot aus Sprachkursen, Gasthörerschaft oder Schnupperstudium. Des Öfteren sind diese Angebote begleitet von einem Engagement psycho-sozialer und alltagsnaher Unterstützung für studierwillige mit Fluchterfahrung. In der Anfangsphase ihres Öffnungsprozesses stehen viele Bildungseinrichtungen vor ähnlichen Herausforderungen. Der Austausch von Erfahrungswerten, Erfolgsfaktoren und Good Practice Beispielen ist daher dringend notwendig.

    Hier setzt das praxisnahe Forschungsprojekt von Prof. Dr. Hannes Schammann und Christin Younso an. In qualitativen Fallstudien werden sie erste Erfahrungen an verschiedenen deutschen Hochschulstandorten sammeln und auswerten. Die Ergebnisse münden in eine Handreichung, in der die wichtigsten Erfolgsfaktoren und praktischen Empfehlungen für eine Öffnung der Hochschulen anschaulich und fundiert aufbereitet sind.

    Der Abschlussbericht wurde am 13. Mai 2016 veröffentlicht und steht als kostenloser Download (PDF) zur Verfügung.

    Das Projekt versteht sich als Ergänzung zu den überwiegend juristisch orientierten Leitfäden, die u.a. von Hochschulrektorenkonferenz und Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erstellt werden. Mit diesen Organisationen steht das Projekt in engem Austausch.

    Das Projekt wird gefördert von der Stiftung Mercator.

    Forschungsdesign:

    Nach eingehender Dokumentenanalyse und Expertengesprächen werden 6-8 Hochschulen ausgewählt. Dort werden zwischen Dezember 2015 und Februar 2016 Fokusgruppen- und Einzelinterviews mit verschiedenen hochschulinternen wie externen Akteuren geführt. Die Auswahl der Hochschulen ergibt sich aus einem Kriterienkatalog, das Hauptkriterium ist die Ausgestaltungsform des Programms zur Öffnung der Hochschule. Des Weiteren werden strukturelle Voraussetzungen (weiche Kriterien) berücksichtigt, beispielsweise Größe und fachliche Ausrichtung der Hochschule, Stadt/Land, Anzahl der Flüchtlinge in der Region oder Kooperationen mit externen Partnern.

    Pressemitteilung

    Bildungswege: Studium nach der Flucht?

    Pressespiegel

    Neue Studie: Warnung vor Übereifer der Hochschulen bei Flüchtlingshilfe, faz, 13.5.2016

    Flüchtlinge an Hochschulen: Kaum Chance auf regulären Studienplatz, Deutschlandfunk, 13.5.2016

  • Ansprechpersonen
  • Projektbeschreibung

    Der Hildesheimer UNESCO-Lehrstuhl hat im Dezember 2015 einen Dialogprozess mit Kultur- und Bildungsinstitutionen sowie Einzelakteuren in Hildesheim begonnen, bei dem Potenziale und Bedarfe beleuchtet werden, inwiefern der Integrationsprozess von Geflüchteten in Hildesheim über Kunst- und Kulturaktivitäten gefördert werden kann. Auf diese Weise soll ein derzeit ausstehender Überblick über das, was bereits geschieht und das, was denkbar ist, erstellt werden. Dies soll in eine kulturpolitische Strategie für die Stadt Hildesheim münden.

  • Ansprechperson

    Dr. Daniel Gad, Institut für Kulturpolitik

  • Projektbeschreibung

    In Kooperation mit der Leitung der Sozialarbeit der Hildesheimer Mackensen-Kaserne und der Leitung der Musikschule Hildesheim etabliert der Hildesheim UNESCO-Lehrstuhl eine Koordinationsstelle, deren Aufgabe es ist die Organisation, Vermittlung und Durchführung von kulturellen Angeboten der Hildesheimer Kulturinstitutionen und der Bürgerschaft, insbesondere auch von Studierenden, für und und mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Mackenen-Kaserne zu steuern.

  • Ansprechperson

    Dr. Daniel Gad, Institut für Kulturpolitik

  • Link
Zeichner: Alex Jordan
  • Projektbeschreibung

    Kurze Projektbeschreibung: Das Seminar begibt sich auf die Suche nach Projekten – bundesweitaber insbesondere auch direkt in Hildesheim –, die an der Schnittstelle vonPolitik und Kultur arbeiten und Menschen mit Fluchterfahrungen zum Ausgangs- undMittelpunkt ihrer Arbeit machen. Die Studierendenbeschäftigen sich in ihrer Recherche und Analyse mit Fragen wie: WelcheProjekte finden wie und warum Zuspruch? Welche Ideen sind wo umsetzbar? WelcheHaltungen im Umgang miteinander lassen sich aus den Projekten herauslesen? Die ausgewählten Projekte aus verschiedenenKunstsparten werden entlang verschiedener Kriterien untersucht und die Ergebnisse dieser erstmaligals systematische Untersuchung angelegten Recherche im Rahmen einer Ausstellung am 27.1. von 16 bis 19 Uhr im Burgtheater (Hs 52/001) einer breiten Öffentlichkeitzugänglich gemacht.

  • Ansprechpersonen

    Prof. Dr. Hannes Schammann (Institut für Sozialwissenschaften)

    Nina Stoffers (Institut für Kulturpolitik)

  • Link
  • Projektbeschreibung

    Deutschlandweit marschieren Menschen, um gegen vermeintliche Überfremdung zu demonstrieren, PEGIDA, HoGeSa und Co. haben jedoch klar demokratiefeindliche und menschenverachtende Tendenzen und auch klare Verbindungen zu rechtspopulistischen und rechtsextremen Gruppierungen. Auch in Hildesheim wollen dem- nächst rechte Kräfte demonstrieren. Aber ebenso lang, wie es solche Märsche gibt, formiert sich auch ziviler Widerstand vor Ort. Anwohner_innen, Vereine und Verbände, Vertreter_innen aus der lokalen Politik und Demokrat_innen aus allen Bereichen der Gesellschaft zeigen mit vielfältigen Aktionen, dass es für diskriminierende, abwertende und antidemokratische Einstellungen keine Mehrheiten gibt.

    Das Landesbüro Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung unterstützt diese Zivil- courage und hat in Zusammenarbeit mit dem DGB Hildesheim und dem Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim die Regisseurin und Moderatorin Mo Asumang eingeladen, Ihren neuen Film „Die Arier“ in Hildesheim vorzustellen.

    Schon in ihrem Regiedebüt „Roots Germania“ hatte die Afrodeutsche mutig rechte Vorurteile und rassistische Argumentationen entlarvt. In Ihrem aktuellen Streifen hinterfragt Mo Asumang die Ursprünge und Hintergründe des Arierbegriffs. Mit der Kamera geht sie dahin, wo sich eine Afrodeutsche sonst vielleicht besser nicht hintrauen sollte – sie besucht religiöse Fanatiker_innen, selbst ernannte Ariergruppen und sogar den Ku-Klux-Klan. Was passiert, wenn das „Opfer“ den „Tätern“ ungemütliche Fragen stellt, ist unterhaltsam, schonungslos dokumentierend und oft genug erschreckend authentisch. Mo Asumang ​diskutierte mit ​den Anwesenden über ihren Film, über Zivilcourage und über Rassismus​.​

  • Ansprechperson

    Prof. Dr. Wolfgang Schneider (Institut für Kulturpolitik)

  • Link

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