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Tagung „Schulbuchstudie Migration und Integration“

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoğuz und für die Kultusministerkonferenz Ministerin Sylvia Löhrmann laden zur Diskussion der „Schulbuchstudie Migration und Integration“ ein.

Bundeskanzleramt
Willy-Brandt-Straße 1 10557 Berlin

PROGRAMM

MITTWOCH, 13. Januar 2016
10.30 / Anmeldung und Kaffee-Empfang
11.00 / Begrüßung

Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoğuz

Für die Kultusministerkonferenz: Ministerin für Schule und Weiterbildung sowie stellv. Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen Sylvia Löhrmann

Vorstellung der „Schulbuchstudie Migration und Integration“

Dr. Inga Niehaus, Forschungskoordinatorin, Georg-Eckert-Institut (GEI)

Impulsreferat „Diversity in den Bildungsmedien und der Bildungsmedienforschung am Beispiel     von Schulbüchern“

Prof. Dr. Viola B. Georgi, Leiterin des Zentrums für Bildungsintegration (ZBI), Stiftung Universität Hildesheim

12.20 / Mittagspause
13.00 / Schulbücher im Kontext | Diskussion der Schulbuchstudie
Forum I – Fokus Lehrkräfte:
Vielfalt im Lehrerzimmer und interkulturelle Kompetenzen bei der Aus- und Fortbildung von
Lehrkräften

Schulbücher sollen Vielfalt nicht als Problem, sondern als Normalität abbilden. Vorbilder sind nicht nur in Büchern wichtig, auch im Alltag in der Schule, als Lehrerinnen und Lehrer. Welche Rolle spielen interkulturelle Kompetenzen und was muss sich bei der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften tun?

Moderation:
Helmut Kehlenbeck, Berichterstatter der Kultusministerkonferenz, Senatorin für Bildung, Bremen

Impuls:
Cahit Başar, Lehrer am Stadtgymnasium Köln-Porz, Vorstandsvorsitzender Public Diversity e. V.
Dr. Tatiana Matthiesen
, Leiterin des Bereichs Bildung und Erziehung, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
Regine Hartung
, Beratungsstelle Interkulturelle Erziehung im Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung, Hamburg

 

Forum II – Fokus Schule:
Wie lebt Schule Interkulturalität?

Ein Drittel aller Kinder und Jugendlichen unter 15 Jahren in unserem Land hat einen Migrationshintergrund. Mehr als 80 % von ihnen sind deutsche Staatsangehörige. Das heißt: Wir haben eine neue Generation von deutschen Schülerinnen und Schülern. Wie stellen sich Schulen und Schulbücher auf diese Realität ein? Wie lebt Schule Interkulturalität und welche Rolle können Schulbücher dabei spielen?

Moderation:
Dr. Marcus Otto, Leiter Abteilung Schulbuch und Gesellschaft, Georg-Eckert-Institut (GEI)

Impuls:
Dr. Ilas Körner-Wellershaus, Verlagsleiter Ernst Klett Verlag
Maria Ringler
, Verband binationaler Familien und Partnerschaften e. V.
Inge Hirschmann
, ehemalige Schulleiterin der Heinrich-Zille-Grundschule in Berlin-Kreuzberg

 

Forum III – Fokus Schulbuch:
Das interkulturell sensible Schulbuch – Wunsch oder Wirklichkeit?

Die Vielfalt an Schulen wächst, wie auch die Erwartungen an Schulbücher und daran, was sie leisten sollen. Wie müssen Schulbücher heute und zukünftig gestaltet sein, um das Zugehörigkeitsgefühl aller Schülerinnen und Schüler zu fördern und Ausgrenzung zu vermeiden? Wie können Migration und Integration angesichts der demografischen und gesellschaftlichen Entwicklungen entsprechend in Schulbüchern vermittelt werden?

Moderation:
Tanja Miehle, Berichterstatterin der Kultusministerkonferenz, Hessisches Kultusministerium

Impuls:
Dr. Anja Hagen, Geschäftsführerin Cornelsen Schulverlage GmbH
Prof. Dr. Viola B. Georgi, Leiterin des Zentrums für Bildungsintegration (ZBI), Stiftung Universität Hildesheim
Ekhard Ninnemann, Dozent Leuphana Universität Lüneburg, Schulbuch-Herausgeber und ehemaliger Schulleiter

 

14.15 / Kaffeepause
14.45 / Podiumsdiskussion

Schulbücher im Kontext betrachtet: Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichten aus den Foren
und diskutieren Umsetzungsmöglichkeiten sowie Handlungsbedarfe.

16.00 / Verabschiedung

Von links nach rechts: Prof. Dr. Viola B. Georgi (ZBI), Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen Sylvia Löhrmann, Staatsministerin Aydan Özoğuz, Dr. Marcus Otto (GEI), Dr. Inga Niehaus (GEI)  (c) Kathrin Harms


Im März dieses Jahres wurde die „Schulbuchstudie Migration und Integration“ vorgestellt. Erarbeitet hat diese Studie das Georg-Eckert-Institut (GEI) in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Bildungsintegration an der Stiftung Universität Hildesheim für die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Die Schulbuchstudie liefert eine Analyse zur Darstellung von Migration und Integration in aktuell zugelassenen Schulbüchern der
gesellschaftswissenschaftlichen Fächer.

Schulbücher vermitteln nicht nur Fachwissen, sondern auch Werte und Normen. Sie thematisieren Aspekte wie Anerkennung und Teilhabe und können zu einem reflektierten und positiven Umgang mit Vielfalt beitragen. Die  Ergebnisse und Empfehlungen der Studie sowie ihre Umsetzungsmöglichkeiten sollen auf einer Tagung am 13. Januar 2016 mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, Bildungsverwaltungen, Schulen, Lehrkräften, Wissenschaft und Schulbuchverlagen diskutiert werden.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoğuz, und für die Kultusministerkonferenz Ministerin Sylvia Löhrmann laden zur Diskussion der „Schulbuchstudie Migration und Integration“ ein.

Wir freuen uns auf Sie!

Zum Online-Flyer

ANMELDUNG

Bitte melden Sie sich bis zum 28. Dezember 2015 für die Tagung mit dem Rückmeldungsbogen Schulbuchstudie unter:

integrationsbeauftragte@bk.bund.de

an. Aufgrund begrenzter Kapazitäten können Anmeldungen nur in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt werden. Bitte geben Sie Ihren Workshop-Wunsch sowie eine Alternativoption an. Nach Ablauf der Anmeldefrist erhalten Sie eine Rückmeldung.